Hitzetipps
Unsere Hitzetipps:
Wenn die Temperatur über die Maßen ansteigt, was ist mit den Mäusen? Die Tiere schwimmen weder, noch ist es möglich, sie mit Eis abzukühlen.
Warum kühlen?
Auch wenn Mäuse Wüstenbewohner sind, können ihnen hohe Temperaturen
gefährlich werden, denn die Tiere müssen sich selbst kühlen und das ist für sie sehr anstrengend. Sie können ihr Fell ja auch nicht ausziehen, wie wir.
In Ihren Behausungen ist es darüber hinaus immer angenehm kühl, da diese bis zu 1,5m unter der Erde liegen. Wird es ihnen zu warm, ziehen sie sich dort hin zurück.
Verhaltensregeln:
Schützt die Tiere vor direkter Sonneneinstrahlung (kann aber im Winter mal ganz schön sein, da können euch Diego und Sid ein Lied von singen!). Bei Klima oder Ventilatoreinsatz ist darauf zu achten, dass die Tiere keine Zugluft abbekommen (damit fällt der Ventilator eigentlich weg…). Das gilt auch für Transporte im Auto. Bitte die Tiere auch nicht nasssprühen. Das ist enormer Stress für sie und erzeugt dadurch nur noch mehr Körperwärme.
Hier einmal ein paar Ideen, die Tiere kurzfristig abzukühlen:
Der Stein:
Man nehme einige Kacheln oder Kies (grob) oder einen Naturstein (das Stück Fensterbank vom letzten Umbau) und lege diese in den Käfig. Die hohe Wärmekapazität des Steins saugt den Tieren die Wärme schneller ab, als Luft und kühlt so schonend.
Der kalte Stein:
Nehmt das Material von oben und steckt es eine Zeit in den Kühlschrank. Der Kühleffekt wirkt dann sogar doppelt. Zum einen ist der Stein selbst kalt. Zum anderen kondensiert an ihm Wasser aus der Luft, welches beim verdunsten den Stein und die darauf liegenden Tiere kühlt. (Achtung: Bitte damit nicht übertreiben. Wenn der stein zu kalt ist, können sich die Tiere erkälten.)
Der nasse Stein:
Hier funktioniert das Prinzip so wie das Schwitzen beim Menschen. Der Stein, vorzugsweise Poröses Material, da sich dieses besser mit Wasser vollsaugen kann. Durch die Verdunstung des Wassers kühlt der Stein dann ab.
Wenn ihr Tonhäusschen habt, sind diese optimal für dieses Vorhaben.
Der feuchte Sand:
Siehe der nasse Stein. Hier machen wir nur viele kleine Steine nass. Bitte nicht so, dass Pfützen entstehen.
Der Kühlakku:
Da kalte Luft schwerer ist als warme, sinkt sie nach unten. Also legen wir ein paar Kühlakkus (mit einem Tuch umwickeln, sonst tropft das Kondensat in den Käfig) oben auf das Gitter der Voliere. Bitte nicht nach innen, sonst werden die Kühlakkus angefressen.
Wenn ihr einen großen Topf habt, könnt ihr diesen auch umgestülpt über den Akku legen. Dieser sollte die Topfwand nicht berühreren, sonst wirds den Kleinen zu kalt.
Der Notfallplan:
Wenn das alles nichts hilft, sollte das Vergesellschaftungsaqua, das warscheinlich sowieso im Keller ist, fertig gemacht werden, so dass die Tiere dort tagsüber schlafen können.
Weitere Ergänzungen nehmen wir gerne mit auf. Sendet uns einfach eine Email oder kommentiert hier.
Ernährung bei Hitze:
Wenn die Hitze groß ist, passt sich der Bewegungsdrang der Tiere an. Ab jetzt sollte magerer gefüttert werden. Dafür mehr Wasserhaltiges wie z.B. Gurke. Tränkenfüllstände kontrollieren und bei Gehamsterten regelmäßig auf Ungeziefer und Schimmel prüfen.
Was tun bei Hitzschlag:
Zeigen sonst fitte Tiere ein apathisches Verhalten, liegen auf der Seite und atmen flach, kann ein Hitzeschlag vorliegen.
Sofortmaßnahme: Das Tier in ein feuchtes Tuch wickeln (Der Kopf möchte draußen bleiben).
Sofort den nächsten Tierarzt aufsuchen.
Danke, das sind tolle Tipps!
Ich habe einen feuchten Tontopf hineingestellt, der strahlt auch eine angenehme Kühle aus.
Meine Katze tut sich auch sehr schwer bei der Flüßigkeitsaufnahme. Normalerweise bekommt sie nur Trockenfutter. An Hitzetagen geben wir ihr auch Dosenfleisch – oft bekommt sie auch eine mit wasser verdünnte Milchschüßel hingestellt.
Hm…Dosenfleisch haben wir unseren Persern noch nie angeboten. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass wir persische Rennmäuse halten…die fressen in der Regel kein Dosenfleisch