Einrichtungsgegenstände

Hier findet ihr Anregungen und Basteltipps für Beschäftigungs- und Versteckmöglichkeiten. Die Liste soll noch erweitert werden. Wenn ihr noch weitere Ideen oder Anregungen habt, lasst es uns wissen ;D

Ein echter “Renner” ist unser Laufteller!

Dieser lässt sich super einfach nachbauen und ist eine günsige Alternative zu einem 40er-Laufrad. Der Teller besteht aus einer Tischdrehplatte von IKEA und wurde von uns mit zwei Winkeln und Korken leicht schräg gestellt. Die maximale Schrägstellung die hierbei möglich ist, ergibt gleichzeitig die optimale Neigung. Wenn der Teller nicht schon von selbst sehr leichtläufig ist (am besten probiert man vor Ort einige Drehteller aus), sollte man die mittlere Schraube entfernen und die Kontaktstelle zwischen Schraubenkopf und Drehplatte (siehe Bild) etwas weghobeln, sodass eine kleine Mulde entsteht. Durch die Mulde reibt der obere Teller nicht so stark an der Schraube und wenn man zusätzlich noch das Kugellager zwischen den Platten etwas ölt, läuft das Ganze wie geschmiert! Einrichtungsgegenstände

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Wer seinen Persern ein neues Häuschen bauen möchte, aber nicht all zu handwerklich begabt ist, demjenigen können wir dieses gute Stück empfehlen.

Die KISTE

Die Kiste ist ebenfalls in dem bekannten schwedischen Möbelhaus käuflich zu erwerben und verfügt bereits von Hause aus über sehr hochwertige Alukanten – die sich super als Knabberschutz eignen – und vorgeborte Eingangslöcher, durch die selbst gut genährte persische Rennmäuse (mit Mannimaßen) hindurch passen Einrichtungsgegenstände Die Kiste bekommt man in verschiedenen Größen, wir haben jedoch die kleinste (schmalste) Kiste genommen und sie für den besseren Einstieg von innen und außen mit einer Baumscheibe versehen. Unsere Perser haben die Kiste sogleich als Voratslager umfunktioniert, aber das Gute daran ist, dass man den Deckel zum Säubern annehmen kann. Zum Schutz vor Urin und Kot, haben wir diesen mit Folie beklebt.

Schlafhäuschen selbstgebaut

Einrichtungsgegenstände Wer noch Holzreste im Keller hat, kann natürlich auch selbst tätig werden. Auf dem folgenden Bild seht ihr unseren Eigenbau. Da unsere Perser gerne nach (oder auch mal während) der Schlafphase das stille Örtchen aufsuchen und dabei nicht all zu weit laufen möchten, haben wir beim Bau dieses Häuschen die besonderen Bedürfnisse berücksichtigt. Auf der “Veranda” lässt sich nun eine Pinkelschale aufstellen und die Rückwand als Streuschutz verhindert, dass beim Verscharren des Geschäfts auch nichts aus der Voliere fallen kann. Der Deckel ist übrigens abnehmbar.

Und nun kommen wir zu unserem neusten Perser-Highlight:

Der Kletterturm.

Einrichtungsgegenstände

Der Turm ist ca 50 cm hoch und 15 cm x 15 cm im Querschnitt. Oben haben wir einen abnehmbaren Deckel  mit Einstiegsloch angebracht sowie innen und außen versetzte Baumscheiben. Die Vorderseite haben wir durch eine Gasscheibe ersetzt, sodass man den begabten Kletterern beim Auf- und Abstieg zusehen kann. An den Seiten befinden sich weitere Öffnungen. Den Turm kann man natürlich noch höher bauen und er eignet sich hervorragend als Teppenersatz. Unsere Perser benutzen den Turm als Treppenhaus, um von einer zu anderen Ebene zu gelangen. Wer möchte, kann den Turm sogar noch beleuchten und damit für ein tolles Gestaltungselement im Perserheim sorgen.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachbasteln und freuen uns natürlich immer über Bilder!

  1. Cathy
    23. November 2010, 20:48 | #1

    Tolle “Perser-Möbel” habt ihr da gebaut! Auf die Glasscheibe vom Kletterturm bin ich ganz neidisch, unserer ist “blickdicht”! :)
    Und die Hütte gefällt mir auch total gut.

  2. 25. November 2010, 22:30 | #2

    Danke :) Wir haben euren Turm sozusagen als Vorlage genommen und dann nur weiterentwickelt. Vielleicht könnt ihr euren Turm auch einfach mit einer Scheibe ausstatten?!

  3. Silke B.
    5. Januar 2011, 00:49 | #3

    Super, danke für die tolle Idee mitm Drehteller – kämpfe aktuell noch mit der Schraube des Drehtellers, scheint als wär sie absichtlich vom Hersteller fixiert und verklebt, als wüsste dieser von der Zweckentfremdung, hehe. Doch schon bald werden die vier Mädels hoffentlich drauf flitzen. Bisher haben sie lediglich den Aufleger angeknabbert und den Drehtellersinn völlig missverstanden weil er wohl nicht leicht genug lief, der Teller. Werde berichten :-) Viele liebe Grüße, Silke

  4. Lafru
    4. April 2012, 14:09 | #4

    Wie kommen die Tiere denn mit dem Drehteller klar? Ich las mehrmals, dass sie so *horrorvison* aus dem Laufteller geschleudert werden und irgendwo dagegenkrachen würden. oO Das wäre GRAUENHAFT. Allerdings kann ich mir das fast nicht vorstellen…

    So vom Zuschauen würde ich sagen, dass der Teller besser als das Laufrad ist. Die Maus hat genügend Platz und “flitzt” wunderbar. Von Rücken- oder Schwanzkrümmung keine Spur. Außerdem denke ich, dass darauf mehrere Mäuse bequem joggen könnten.

  5. 16. April 2012, 12:14 | #5

    Das “Wegschleudern” kann schon mal am Anfang passieren, allerdings laufen die Mäuse dann auch noch nicht so schnell. Man sollte den Laufteller aber immer gut am Boden befestigen, denn schlimmer als das Wegschleudern ist das Einquetschen von Beinchen oder Schwänzchen, denn durch die Vibration kann sich der Teller oftmals auch verrutschen und dann näher an der Wand stehen. Also die Abstände einer “Mausbreite” sollten ringsherum immer gegeben sein!

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